Rezension: Die Vier Versprechen – DON MIGUEL RUIZ

Inhaltsverzeichnis

Zum 2. Versprechen

Zum 3. Versprechen

Zum 4. Versprechen

Zum Schlussfazit

Buchcover Die Vier Versprechen von Don Miguel Ruiz

Die Tolketen…?

Ruiz bildet um seine 4 Versprechen auch eine Geschichte, die jeweils vor und nach den 4 Kapiteln eine größere Aufmerksamkeit bekommt und näher beschrieben wird. Er beschreibt, durch was wir in der Kindheit und Erwachsenenalter müde, alt und träge werden und wie man das rückgängig machen kann.

Da das hier den Rahmen sprengen würde, reduziere ich mich auf das Vorstellen der 4 Versprechen.

Es geht um die Kunst der Transformation und das Leben der Tolketen, über den inneren Kampf in uns und spricht auch unseren Tod an. Bei allem wird Ruiz konkret mit vielen Beispielen und man kann sich in Alltagssituationen schnell wieder finden und identifizieren, was das Buch leicht verständlich macht. Er spricht von „wirklich wir selbst sein“ und von „nicht gefallen wollen“, um wirklich leben zu können.

Ich habe schon tausende Bücher gelesen, aber solch eins wirklich noch nicht.

Das Buch umfasst 140 Seiten. Ich L I E B E schmale kleine Büchlein zum schnellen Eintauchen in eine Thematik.

Ich habs an 4 Abenden gelesen und einige Monate später noch ein 2. Mal,
um diese Rezension schreiben zu können. Kann man ruhig auch 3 Mal lesen.
Es steht echt viel drin, das man erstmal verarbeiten muss und in den richtigen
Platz im Gehirn seine Ecke finden muss. Für 10 Euro eine sehr schlanke und
schmale finanzielle Investition. Inhaltlich super aufgebaut, führt mit einem
roten Faden durch und mit einfachen, anschaulichen Worten kommt man
durch die Tolketen-Weisheiten. Ein in sich geschlossenes Buch, harmonisch
geschrieben und rund.

Eine schöne Hommage ans „echte Leben“.

1. Versprechen

Achte darauf, wie du Worte verwendest.

Am wichtigsten und am schwersten umzusetzen ist die Verwendung des „untadeligen“ Wortes. Wie oft fallen uns Wörter heraus, die wir gar nicht so meinen, was völlig anderes beschreiben, als das, was wir eigentlich ausdrücken wollten und vor allem: Missmut, Zwietracht und Trotz als Reaktion ernten? Ruiz schreibt sehr schön, dass wir mit unserem gesprochenem Wort „erschaffen“. Ja, man kann Liebe und Verbindung erschaffen, oder Bosheit und Anfeindung.

Kreativ sein vs. zerstören

Das wird dir bewusst, wenn du mit die vertrauten Menschen sprichst. Man kann Worte auch manipulativ verwenden, um seine Ziele zu erreichen. Dann sagst du einfach etwas, was du gar nicht wirklich fühlst. Um die Harmonie zu halten, eine Ziel zu erreichen oder eine bevorstehende Konfrontation noch etwas zu verschieben. Echt ist das nicht – funktioniert aber.

2. Versprechen

Nichts persönlich nehmen.
– VERLETZUNGEN DURCH ANDERE MENSCHEN

Was jemand sagt, hat mit ihm und seinem Filter und seiner Wahrnehmung zu tun. Er hat anderes erlebt als du und seine Vergangenheit ist eine komplett andere:

Welche Gründe auch immer Verletzungen zugrunde liegen:

Du entscheidest, ob du darauf anspringt und es genauso siehst wie er. Meistens ist es besser, sich selbst zu fragen, wie man sich selbst im Bezug aus genanntes Thema sieht und fühlt und diese Empfindung ernst zu nehmen.

Verunsicherungen von anderen dienen meist nur dem Zweck von

1. Frustablassung und

2. der oder die andere bekommt selbst seine/ihre Bedürfnisse nicht erfüllt, und wenden sich ärgerlich zur Erfüllung an dich“.

DU kannst nichts für ihre Wahrnehmung. Aber du kannst alles für deine eigene.

Inhaltsverzeichnis

Zum 1. Versprechen

Zum 3. Versprechen

Zum 4. Versprechen

Zum Schlussfazit

Inhaltsverzeichnis

Zum 1. Versprechen

Zum 2. Versprechen

Zum 4. Versprechen

Zum Schlussfazit

Das 3. Versprechen

Sei auf der Hut bei voreiligen Schlüssen.

– NICHTS IST SO WIE ES SCHEINT –

Versprechen 3 hat es in sich.

Was ist die Wahrheit?

Es geht darum, wie wir oft sehr schnell meinen/denken, wir „wüssten“ zu einem Thema die „Wahrheit“. Wir könnten schwören, dass es so und so ist. Was wir mit solch voreiligen Schlüssen oft kreieren, ist Leid.

Wir fragen zu wenig nach bei unseren Liebsten, die wir missverstanden haben. So würde sich ein Großteil der Missverständnisse auflösen.

Ich finde den Passus über das 3. Versprechen so interessant, ich würde gern alles davon abfotografieren und hier zum Nachlesen posten; aber das geht ja leider nicht.

Wenn der Verstand allerlei Geschichten spinnt

Es geht um das Kreieren im Geist von lauter Fantasien, voreiligen Erwartungen, Träumereien und darauf basierend unsere Handlungen und Worte. Es geht um die Neigung, dass wir in Beziehungen hoffen, der andere wüsste schon, was wir denken und wir ihnen nicht sagen müssen, was wir wollen – „weil es doch selbstverständlich ist“. Ja, laut unserer Auffassung ist es das auch, muss ja keiner mehr erwähnen.

Verstehen andere unsere Logik?

Ich ertappe mich da auch oft, und kann gar nicht nachvollziehen, wenn der andere diese „tooootaaaal logischen Schlüsse“ nicht selbst schon gezogen hat und nicht sieht. In meiner Welt WILL der andere sie gar nicht sehen, was doppelte Probleme gibt, da ich ihm jetzt auch noch Absicht unterstelle. Plus: ich komme mir dämlich vor, sie ihm zu erklären. Einem erwachsenem Menschen „kann doch selber denken“, „wieso kommt der nicht da drauf?“ Man will ja nicht besserwisserisch gelten bzw. manchmal halte ich Erklärungen für überflüssig, eben WEIL es ja so logische *hust voreilige Schlüsse waren, die doch total logisch und schon lange in meiner Schublade liegen; und der andere ist ja nicht doof. Aber scheinbar doch, zumindest was dieses Thema angeht (wo man sich in der Wolle hat).

Denken andere wie wir?

Es geht weiter um unbewusste Annahmen, den Wunsch nach Analyse, nach Vermutungen, nach Verstehen unseres Verstandes… Das Kapitel ist wirklich excellent geschrieben, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Wie wir glauben, dass Menschen genauso wie wir denken, urteilen und fühlen müssten und welche Probleme das mit sich bringt. „Wer er mich lieben würde, dann würde er doch ….(einsetzen, was du gern hättest)“. Das sind Probleme, die wir alle haben: davon ausgehen, der andere kenne uns und unsere Wünsche, träume, Erwartungen und selbst, wenn wir sie ihm mitgeteilt haben, sind wir doch erstaunt, wenn wir mal enttäuscht werden: „Wusste er doch, dass ich das mag/nicht nicht. Komm ich gar nicht mit klar, dass das jetzt schief ging/nicht passiert/so passiert ist“.

Nehmen wir alles vorweg?

Es geht darum, wie wir uns rechtfertigen vor uns selbst, wie wir uns aburteilen und negativ bewerten (manchmal lange, bevor der andere überhaupt was zu uns gesagt hat, haben wir schon vorgriffen. Auch ein voreiliger Schluss, dem anderen zu unterstellen (gedanklich), dass er uns gleich in der Luft zerfetzen wird.

Ich muss sagen, die Seiten über diesen erwähnte Themenbereiche sind so brilliant geschrieben, dass Ruiz es schafft, auf wenigen Kapitelseiten so ein umfassendes Bild über die Abläufe in uns und mit anderen und der Wahrnehmung und den Folgen kreiert – fantastisch. Sehr vollumfänglich, kurz und prägnant. Er muss jeden Satz genau abgewägt haben um einerseits allgemein zu sprechen (da er kaum wirklich detaillierte Situationen durchkaut) und doch so zu schreiben, dass der Leser sich voll identifizieren kann.

Lösung: Fragen stellen!

Die Kernbotschaft ist: Anstatt von Voraussetzungen auszugehen in unserer Kommunikation, sollten wir mutig sein und Fragen stellen – solange, bis wir den anderen verstanden haben oder das Thema. Wenn wir gefragt werden, können wir antworten oder verneinen, das Recht haben wir genauso wie jemand anderes uns antworten kann oder dies verneinen kann. Somit Ruiz spricht von direkter Kommunikation: klar, direkt, ohne Missverständnisse aufkommen zu lassen oder emotionales Gift zu versprühen.

Das 4. Versprechen

Das Bestmögliche leben.

– FOKUS AUF DAS WAS DU WILLST –

Tue immer dein bestes, in jeder Situation, in jedem Moment – nicht mehr, und nicht weniger als das.

Das ist eine tolle Aussage, vor allem mit dem Zusatz „nicht mehr“ – das nimmt das innere pushen to the best. Ruiz sagt, dass unsere Leistungsfähigkeit nicht immer gleich ist, und wir das nicht vergessen sollen. Das breche den Bann von Scham, Schuldgefühlen und Selbstverurteilung. Man könne mehr genießen, und nicht nur für ein besonderes Ziel im Auge die Handlungen bis dahin erfüllen. In denen man dann unzufrieden und lustlos ist. Wenn wir immer unser Bestes geben, und nicht mehr und nicht weniger, haben wir immer Gewissheit, dass es genug war und bedauern weniger, bereuen nicht mehr, weil wir wissen, wir haben in jeder Situation unser Bestes getan, kein Zweifel, dass du hättest was anderes tun können. Ich finde das eine sehr schöne Erinnerung. Indem wir unser Bestes gegeben haben, und dies wissen, vermindern sich die Schuldgefühle, der Missbrauch der Worte (Versprechen 1), das persönlich nehmen (Versprechen 2) und die Gewohnheit, irgendwelchen Dingen mit Annahmen vorzugreifen (Versprechen 3). Wenn wir unser Bestes gegeben haben, fühlen wir uns uns gegenüber weniger schuldig, müssen uns nicht mehr selbst verurteilen, uns selbstgeißeln, was wir alles hätten anders und besser machen können, da wir wissen ,dass wir BEWUSST alles erdenklich Mögliche bereits GETAN haben.

SCHLUSSFAZIT:

Immer nach allen 4 Regeln leben?

Selbstverständlich kann niemand streng kontrolliert alle 4 Regeln permanent einhalten. Dieser Druck soll auch nicht entstehen.

Es geht um ein Reflektieren über die angesprochenen Themen und einen kleinen Wandel in uns hin zu dem, was wir eigentlich wollen. In den 4 Regeln hat Ruiz das wunderbar zusammen gefasst.

 

Nichtsdestotrotz sollte jeder seine eigenen Regeln definieren und kein starres Konzept von irgend jemand anderen übernehmen und sich unreflektiert daran halten und am Ende darunter leiden.

In diesem Sinne: bleibt bei euch fokussiert und macht nur Dinge, die euch wirklich-wirklich gut tun!

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